Nordhafen

offener internationaler Wettbewerb 2008

Mit Entwicklung des 670 ha großen Nordhafenareals öffnet sich die City von Kopenhagen bis in den Öresund. Aus dem bestehenden Land werden präzise Kanäle herausgeschnitten, die das Areal des Nordhafens in sechs u-förmige Hafeninseln gliedern, ohne die charakteristische Form des künstlichen Landes zu zerstören. Die Hafenbecken rücken in die Mitte der neuen Inselnquartiere, Land und Meer werden miteinander verzahnt.
Die Landerweiterung im Norden steht in starkem Kontrast zu der verdichteten Stadt. Als einziger geplanter Eingriff wird ein minimalistisches Raster aus Dämmen aufgespannt, in dessen Feldern im Laufe der Zeit durch natürliche Sedimentierungsprozesse eine für Kopenhagen einmalige Zufallslandschaft entsteht.

Auslober:
— Stadt Kopenhagen
CHP City and Port
Architekt:
—Jörg Wessendorf, Berlin
in Zusammenarbeit mit:
— Atelier Loidl, Landschaftsarchitekten
— Barbara Engel, Architektin
— Prof. Dr. Heimann, Wasserbau
— Prof. Dr. Schüttrumpf, Küstenmechanik
Fläche:
— 673 ha

sukzessive Landgewinnung und Bauphasen
neues Land
Bestand, neue Hafen-"U"s, Freiraum, Verkehr und Dichte
Wohnen am neuen Kanal