AEG

Wettbewerb 2012

Das neue Stadtquartier gliedert sich als ein weiterer Baustein in das ehemals industriell genutzte, denkmalgeschützte Band zwischen Spree und Oberschöneweide.  In direkter Nachbarschaft zu den neuen Spreehöfen, Schauhallen und der FHTW ist sein identitätsstiftendes Charakteristikum die konzentrierte urbane Vielfalt an Freiraum, Gebäudetypologie und Nutzung.
Die Hallen an der Wilhelminenhofstrasse lassen den Straßenraum mit neuen öffentlichen, kommerziellen und kulturellen Nutzungen zum lebendigen Stadtboulevard erblühen. Die Spreepromenade wird, vom Kaiserstieg aus kommend, geradlinig verlängert und lässt eine großzügige, grüne und unbebaute Halbinsel an der Spree frei.

bestehende Industrietextur - Subtraktion
Die Großstruktur des zentralen Hallenensembles wird an strategischen Stellen geöffnet.  Neuer Stadtraum dringt in die Halle ein. Der ehemalige Halleninnenraum wird uminterpretiert, neuer Straßenraum vernetzt sich im bestehenden Raster mit dem Kastenhof und der verlängerten Schillerpromenade im Osten.

neue Stadttextur- Addition
Durch die präzise Setzung neuer Solitäre verwebt sich das industriell geprägte Areal zu einer abwechslungsreichen, vielfältigen Stadttextur, ohne an Authentizität zu verlieren. Typologische Vielfalt, das Aufeinandertreffen von kleinteiligen Stadthäusern, umgenutzter Industriearchitektur und erlebnisreichen Freiräumen wird das gesellschaftliche Leben befördern.

Auftraggeber:
Next Estate GmbH
Architekten:
— Wessendorf + Leifheit
Landschaftsarchitekten:
— Atelier Loidl, Berlin
Nutzung:
— Wohnen, Gewerbe, Kommerz
BGF:
— 100.000 m²
Fläche:
— 7.2 ha