Nordbahnhof

städtebaulicher Wettbewerb, 2012, 3.Preis

Der Entwurf transformiert die bestehende Stadtbrache in ein lebendiges Stadtquartier, indem er einerseits an die Kontinuität der angrenzenden Stadtviertel anknüpft, andererseits dabei aber ein Grätzel mit eigener Identität schafft.

Die übergeordneten Freiräume vom Augarten zur Donau und von Brigittenau zum Prater werden verbunden und zueinander in Bezug gesetzt. Damit werden die Grenzen innerhalb des ehemaligen Eisenbahngeländes durchbrochen. Die Bezugslinien werden in Straßenräume als Grundmuster eines Stadtgefüges übersetzt. Sie schaffen Kontinuität, Durchlässigkeit und Orientierung. Es zeichnen sich Baufelder unterschiedlicher Größe und Lage im Stadtraum ab. Entlang einer Abfolge von Quartiersplätzen mit jeweils individuellem, wiedererkennbaren Charakter entsteht bei wechselnden Blick- und Wegerichtungen ein erlebnisreicher Stadtraum, der dem menschlichen Maßstab entspricht.

Auftraggeber:
— Magistrat Wien
Architekten:
— Wessendorf+Leifheit, Berlin
Landschaftsarchitekten:
— Atelier Loidl, Berlin
Nutzung:
— Wohnen, Büro, Bildung
BGF:
— 460 000 m²
Fläche:
— 28 ha