Drachenfels

architektonisch-freiraumplanerischer Wettbewerb 2008, 1. Preis

Die Drachenfelsspitze mit der denkmalgeschützten Burgruine ist heute ein international bekanntes Ziel des Rheintourismus.
In der heutigen Situation wird das Drachenfelsplateau stark von dem 70er-Jahre Gastronomiegebäude dominiert. Dieses schiebt sich ausladend bis an den südlichen Plateaurand: das Landschaftserlebnis des Rheinblicks wird von Architektur und sich vermischender gastronomischer Nutzung massiv beeinträchtigt.
Der Entwurf sieht die Freistellung des südlichen Plateaurandes durch den Rückbau eines 70er Jahre Gastronomie-Gebäudes vor. Der 30er Jahre, denkmalgeschützte Hotelbau wird um einen modernen Anbau, der die Sichtachse zum Rhein nach Süden öffnet, erweitert.
Die bauliche Gestaltung nimmt Charakteristika der landschaftlichen Umgebung auf und setzt diese in zurückhaltender Formensprache um. Der größte Teil des Raumprogramms wird unsichtbar bewältigt, während die sichtbare Erweiterung die wichtigsten öffentlichen Funktionen gewährleistet.

Auftraggeber:
— Stadt Königswinter
Architekt:
— Jörg Wessendorf, Berlin
Landschaftsarchitekten:
— Atelier Loidl, Berlin
Gebäudetyp:
— Gastronomiegebäude
BGF:
— 2.900 m²
Baukosten:
— 3.4 Mio. €

Extrusion des neuen Anbaus aus dem 30er-Jahre-Gebäude heraus
Ankommenssituation
Ausgangssituation, selbstverständliche Führung, Einbettung in die Landschaft
Der Drachenfels im Siebengebirge am Rhein zwischen Königswinter und Bad Honnef.
Sockel-, 1. und 2. Obergeschoss
Erdgeschoss